Fünfzehn Absolventen Holzbearbeiter EBA und 59 Absolventen Zimmermann EFZ konnten Anfang Juli ihren Prüfungserfolg feiern. Die beiden Luzerner Sektionen von Holzbau Schweiz luden zur gemeinsamen Feier nach Schenkon  ein.


Bei Sommerwetter fanden sich rund 350 Personen im Begegnungszentrum in Schenkon ein, wo sie bereits draussen die praktische Prüfungsarbeit der Absolventen bewundern konnten: ein komplexes Modell mit Gartentürchen, Dämmungen und Dachschrägen. Chefexperte Andreas Andermatt verglich in seinen einführenden Worten die DNA der erfolgreichen Absolventen mit dem Zimmermannsknoten, wo sechs Bauteile gefragt seien, angefangen beim Elternhaus und der Schulzeit über den Ausbildungsbetrieb, dieBerufsschule bis zu den überbetrieblichen Kursen in Praxis und Theorie. Schlussendlich sei dannmit dem heutigen Tag ein perfekter Zimmermann oder Holzbearbeiter «entstanden».

Talkrunde mit zwei Absolventen Talkrunde mit zwei Absolventen und ihren Lehrzeitbegleitern.ihren «Lehrzeitbegleiter
Talkrunde mit zwei Absolventen und ihren Lehrzeitbegleitern.

Lehrzeit bleibt in guter Erinnerung

Einblick in die vergangene Lehrzeit gab die anschliessende Talkrunde unter Leitung von Melanie Brunner mit den zwei Absolventen Andreas Christen (Holzbearbeiter EBA) und Julian Aebi (Zimmermann EFZ) sowie ihren vier Lehrzeitbegleitern: Silvia Aebi, Mutter von Julian, Sepp Durrer, Berufsschullehrperson, Reto Birchler, Kursleiter üK, und Hans Aregger als Berufsbildner. Die zwei Absolventen blickten mit Freude auf ihre Lehrzeit zurück, nur an das Wetter auf den Baustellen müsse man sich besonders im ersten Lehrjahr gewöhnen, wenn es kalt sei, regnet oder schneit, sei es nicht immer so angenehm.

In den kälteren Monaten ginge man dann auch besonders gerne in die Schule oder die Kurse. Die Lehrpersonen stellten fest, dass die Motivation ihrer Schützlinge generell sehr gross sei und sie wissbegierig und offen seien. Dies gab Sepp Durrer den erfolgreichen Absolventen auch mit auf den Weg: «Bleibt neugierig und geht in die Welt hinaus!»

 

Ehrenmeldung an Matthias Gerber

Vor der Übergabe der Fähigkeitszeugnisse gratulierte Ivan Tschopp, Präsident von Holzbau Schweiz Sektion Luzern-Land, den jungen Fachleuten zu ihrem erfolgreichen Abschluss. Der Holzbau würde weiter an Marktanteil gewinnen, die Holzbaubranche sei technologisch führend, und so würden immer junge Fachleute gesucht, die sich mit Berufsstolz und Engagement weiterbilden.

Die einzige Ehrenmeldung in diesem Jahr ging an Matthias Gerber aus Wiggen, welcher mit der Note 5.5 abschloss und auch in der praktischen Prüfung mit der Note 5.6 das beste Ergebnis erreichte. Je drei Holzbearbeiter und Zimmerleute erhielten eine Anerkennung für ihre Noten von 5.2 bzw. 5.3.

Auch beim anschliessenden Apéro umrahmt von der Bierbrass.ch war die Freude über die erreichten Leistungen bei den Absolventen, ihren Eltern und Ausbildern gross. Eine erste Etappe im Berufsleben ist nun geschafft und der Weg des Holzes geht bestimmt bei den allermeisten weiter, denn wie es Julians Mutter ausdrückte: «Die Hölzigen sind besondere Leute!» ^pd/sd

Weitere Bilder von der Feier sind online.