Anfang Juni fand die offizielle Grundsteinlegung für das erste grosse Gebäude auf dem Areal «uptownBasel» statt. Das fünfstöckige Bauwerk mit dem Namen «The Pioneer» wird in Stahlbauweise erstellt und umfasst drei stützenfreie Hallen. Eines der nächsten Gebäude, ein Hochhaus, soll als höchstes Holzhochhaus der Schweiz realisiert werden.


Bis 2025 soll auf dem rund 70 000 Quadratmeter grossen Schorenareal in Arlesheim BL – der aktuell grössten Baustelle der Region – der Smart Manufacturing-Hub der Nordwestschweiz mit rund 2000 Arbeitsplätzen entstehen. Das Schorenareal, wo die Elektrizitätsgesellschaft Alioth einst Lokomotiven für die SBB herstellte, vereint verschiedene Vorteile. Es ist gut erschlossen und in unmittelbarer Nähe der regionalen Forschungszentren der optimale Standort für das Zukunftsprojekt. Das Kompetenzzentrum wird sieben Produktionshallen und 35 000 Quadratmeter Bürofläche umfassen.

Investition von bis zu 500 Millionen Franken

Die Investition von 400 bis 500 Millionen Franken erfolgt durch das Family Office des langjährigen Präsidenten der Handelskammer beider Basel, Thomas Staehelin. Staehelin zu seiner Vision: «Wir wollen Innovationsprozesse anregen und damit die Entwicklung unseres Areals sorgfältig steuern. Wir verstehen uns als Impulsgeber und schaffen Platz für Unternehmen, welche die Industrie der Zukunft gemeinsam prägen wollen.»

Leuchtturmprojekt in Sachen Nachhaltigkeit

Die modernen Bauten sind auf die hohen Anforderungen der industriellen, digitalen Produktion ausgerichtet. Damit eng verknüpft sind zum Beispiel das Internet der Dinge, Cyber Security, Elektromobilität, neue Batterietechnologie, Virtual Reality, Roboter-Technologie und 3D-Druck. «uptownBasel» soll zum Leuchtturmprojekt im Thema Nachhaltigkeit werden, unter anderem mit der integrierten Nutzung der Abwärme aus den geplanten Rechenzentren sowie einer modernen Holzschnitzelanlage mit Altholz zur Energieversorgung des ganzen Areals. www.uptownbasel.ch (^pd/db)